Gewichtskontrolle mit Simon Hofer

Denke nach und werde schlank

Apfel oder Snickers? Salat oder Currywurst? Gemüse oder Weissbrot?
Wir alle kennen die richtigen Antworten und treffen trotzdem meistens die falschen Entscheidungen!
Sportliche Betätigung ist gesund, gibt uns ein gutes Gefühl und trotzdem kommen wir nicht von der Couch hoch! Der Wille ist da, die Notwendigkeit auch und trotzdem sitzen wir immer noch vor dem Fernseher oder dem PC und essen Gummibärchen.

– Mit der nächsten Diät funktioniert es bestimmt, ich werde mich voll reinhängen!
– Ab 1. Januar wird alles anders werden!
– Ich habe jetzt diesen neuen Tee gekauft, der hilft bestimmt!

Wir wissen alle, wie und wo alle unsere neuen Vorsätze immer enden ………
Seit 1980, sind mehr als 1’000 neue Diäten auf den Markt gekommen, da dürfte man doch annehmen, dass da ein paar dabei sind, die wirklich nachhaltig helfen?
Seit 1980 hat der Anteil an Übergewichtigen Menschen in Europa sich um 280% erhöht.
Von den 2-10-jährigen Kindern in Europa sind 40% übergewichtig, 18% davon sogar massiv übergewichtig!
Fazit, wir brauchen keine Studie und keine Wissenschaftler, die uns erzählen, was wir eigentlich bereits wissen, Diäten bringen nichts!
Und wenn Sie glauben, Sie finden hier noch einen neuen Ernährungsplan, an den Sie sich strikt halten müssen, dann tut es mir leid, das werden Sie nicht bekommen, Sie brauchen keinen weiteren starren Ernährungsplan und Vorschriften darüber, was Sie alles nicht essen dürfen, was Sie brauchen ist ein Grundwissen über Ernährung und Nahrungsmittel um sich selbst einen auf Ihre Bedürfnisse angepasste Ernährung verabreichen zu können. Das ist das eine, aber das mit Abstand wichtigste was Sie brauchen, ist die Erkenntnis darüber, warum ihre bisherigen Versuche gescheitert sind. Ich werde Ihnen hier aufzeigen, warum Diäten bei 95% aller Menschen nicht funktionieren und nun kommen wir zur Besten Nachricht des Tages, ich werde Ihnen aufzeigen, was Sie tun können, damit es für Sie ab sofort funktionieren wird und ich verspreche Ihnen, Sie werden stetig Gewicht verlieren, sie werden nicht hungern und werden nicht auf Ihre Lieblingsspeisen verzichten müssen, denn das Problem ist nicht gross. Je nach Person und alter ist es etwa 15-20 cm gross. Legen Sie mal den linken Zeigefinger an ihre linke Schläfe, dann den rechten Zeigefinder an die rechte Schläfe. Dann führen Sie die Finger in diesem Abstand noch vorne, bis Sie diese sehen können und dann werden Sie es erkennen. Ja genau, es ist in Ihrem Kopf ….
Wir werden in einem 2. Schritt über Ernährung und Nahrungsmittel sprechen, aber zuerst sprechen wir von etwas, dass auf Ihr Leben einen gewaltigen Einfluss hat, einen Einfluss so gross, dass wenn Sie sich dessen Einfluss bewusst sind, sie sich Fragen werden, wie konnte ich das so lange übersehen?
Wir beginnen dazu mit 3 einfachen Fragen: wer bin ich? Was will ich? Und was bin ich bereit dafür zu tun? Haben wir das geklärt, sind Sie auf dem Erfolgsweg.
Frage 1 wer bin ich?
Lustige Frage denken Sie jetzt, oder? Nun, lassen Sie uns mal darüber sprechen, denn es ist essentiell wichtig, zu wissen wer man ist, ich denke da stimmen sie mir zu!?
Wenn Sie die Resultate ihres bisherigen Lebens nicht mögen, müssen sie in erster Linie an sich selbst etwas verändern, denn es sind Ihre Resultate. Wenn wir dies jetzt mal auf unser Essverhalten unser Aussehen und unsere Gesundheit beziehen.
Aber um sich erfolgreich zu verändern, sollte man zuerst darüber nachdenken, wer man ist und was man mit seinem Leben tun will. Ich habe das auch gemacht und dabei etwas Überraschendes festgestellt. Wie die meisten Menschen, hatte ich keine wirkliche Ahnung davon, wer ich wirklich bin.
Ob man nun direkt gefragt wird, oder jemanden fragt, wer er sind, wird man in aller Regel den Vornamen und den Familiennamen zu hören bekommen. Fragt man weiter, so werden der Beruf und das Alter hinzugefügt. Also, ich bin Friedrich Schneider, 36 Jahre alt und arbeite als Logistiker. Je nachdem kann es sein, dass auch der Wohnort und der Zivilstand noch erwähnt werden. Nun wissen wir, wenn wir vor uns haben, oder?
Nein wissen wir nicht, wir haben null Ahnung!
Friedrich ist ein Name, den die Eltern ausgesucht haben, Schneider, ist offensichtlich der Name, den der Vater schon getragen hat. 36 Jahre alt, nun gut, das ist eine ungefähre Angabe darüber wann Friedrich geboren wurde und den Beruf des Logistikers, den hat er wohl irgendwann mal erlernt, aber das ist nicht wer er ist, sondern nur wie er heisst und was er beruflich macht. Wenn Logistiker das wäre, wer Friedrich ist, dann wäre er ja nicht mehr Friedrich, wenn er einmal seinen Beruf wechselt. Wenn der Name Friedrich das ausmachen würde, was er ist, dann gäbe es ihn ganz schön oft.
Die Frage bleibt also, wer sind Sie? Wenn wir nun etwas skeptisch, zugegeben akzeptieren, dass der Name oder der Beruf nicht wirklich ist was wir sind, dann zeigen wir als nächstes auf unseren Körper, meistens auf die Brust und sagen, das bin ich. Aber stimmt das, ist ihr Körper wirklich das was sie sind? Sie sagen doch mein Bein, meine Hand, oder mein Kopf schmerzt. Wenn meinen Sie eigentlich, wenn Sie «mein» sagen? Offensichtlich gehört dieser Körper ja jemandem, wem also? Antworten Sie jetzt mit «na mir natürlich», dann gehen Sie bitte ein paar Zeilen nach oben und fangen Sie nochmals bei der Frage an zu lesen, wer sind Sie! Übrigens, achten sie mal darauf, sie sagen auch mein Name, mein Beruf, auch hier wieder die Frage, wer ist «mein».
Sie sehen also, eine ganz einfache Frage, die uns schon oft gestellt wurde und wir schon oft beantwortet haben und plötzlich stellen wir fest, dass wir gar nicht so genau wissen, wie diese Frage zu beantworten ist.
Wenn Sie jetzt ein bisschen hin und her gerissen sind zwischen, das ist ja sehr interessant, ich möchte mehr wissen und was soll das, ich weiss doch wer ich bin, dann ist das ganz normal. Ihr ICH wird gerade in Frage gestellt und «ES» mag das überhaupt nicht. Es ist IHM am liebsten, wenn wir so weitermachen, wie bisher, doch wir wissen ja, die Resultate des ICH waren bisher nicht so begeisternd, also ist es an der Zeit, dass ICH zu hinterfragen und ein paar Veränderungen anzubringen.
Wenn wir versuchen uns bewusst zu werden, wer ICH ist, muss man wissen, dass wir eigentlich in verschiedenen Welten Leben. Da ist zum einem die physische Welt, mit unserem Körper und allem, dass wir anfassen und sehen können und dann ist da die psychische Welt, unser Intellekt, vom dem wir wissen, dass er da ist, den wir aber schon schwerer begreifen, geschweige denn greifen können. Da wir als Menschen dazu tendieren, eher zu glauben was wir sehen und berühren können, fehlt uns das Bewusstsein für vieles, was nicht physisch ist und genau hier liegt das Problem mit dem ICH.
Ich selbst habe festgestellt, dass der grösste Teil dessen was ich bin nicht fassbar und sichtbar ist und trotzdem ist er da, so real wie meine Hand, mein Bein oder meine Kopfschmerzen. Um das zu begreifen, musste ich zuerst lernen, wie unser Geist, unser Gehirn und unser Körper funktionieren und vor allem, wie alle diese Dinge zusammenspielen und welche gewaltige Auswirkung dieses Zusammenspiel von Geist, Gehirn und Körper auf unser Leben hat. Als ich dies schlussendlich begriffen hatte, veränderte sich ALLES in meinem Leben, in einer Art und Weise, die ich zuvor nicht für möglich gehalten hätte.

Frage 2, was will ich?
Auch so eine vermeintlich einfache Frage, die wenn man aber nachfragt plötzlich kompliziert werden kann. Was wollen Sie denn, na ganz einfach, schlank und sportlich sein, oder Muskeln aufbauen. Gegenfrage, was heisst, dass denn genau?

Wie schlank wollen Sie denn sein, was verstehen Sie unter sportlich und wenn Sie von Muskeln sprechen, wie viele Muskeln, welche genau?
Ich will fitter werden, was heisst das genau?

Auch hier gilt, wenn wir keine KLAREN Vorstellungen haben davon, wie sich unser Leben entwickeln soll, hat es unser Leben auch nicht. Wenn Sie wissen, dass Sie sich in Berlin mit ihrer Traumfrau, oder ihrem Traummann verabredet haben, reicht Berlin als Adresse nicht, Sie brauchen eine Strasse und eine Strassennummer, Sie brauchen einen Namen, ein Stockwerk, sonst werden Sie ein Leben lang in Berlin umherirren und ihren Partner nicht finden!

ZITAT: Wer nicht weiss wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er nie irgendwo ankommt, ausser da wo er schon war …….

Also, es ist enorm wichtig, dass wir uns klare Ziele setzten und klare Vorstellungen davon entwickeln, wie wir diese Ziele erreichen werden. In unseren Seminaren machen wir dazu spezielle Übungen und zeigen, was diese Übungen insbesondere im Gehirn auslösen können, welchen enormen Effekt diese Übungen auf unser Denken und Handeln haben
Frage 3, was bin ich bereit dafür zu tun?
Aber lassen Sie uns noch die dritte Frage stellen, was sind sie bereit für Ihre Ziele Wünsche und Vorstellungen zu tun. Sie denken jetzt sicher an den inneren Schweinehund, den Sie überwinden müssen und dass Sie kämpfen und sich durchbeissen sollen. Nun, es gibt sicher Zeiten, in denen muss man sich überwinden, muss man sich mal durchbeissen, aber ich werde Ihnen aufzeigen, wie sie mit mehr Denken und weniger kämpfen viel weiterkommen werden.

ZITAT: stop competing, start creating!!!!
Wenn Sie dauern kämpfen und verzichten müssen und immer gegen ihren inneren Schweinehund antreten müssen, werden sie sich irgendwann müde und erschöpft vor einem grossen BigMac, viel Pommes und einem Schoko-Sahnedrink wiederfinden. Sie werden sich dann bestätigt fühlen, dass alles nichts bringt und es für sie einfach nicht sein soll, dass sie gesund und schlank oder muskulös durchs Leben gehen.
Es geht bei der Frage vielmehr darum, gespeicherte Verhaltensmuster in Frage zu stellen und die Bereitschaft zu entwickeln, neue zu erlernen! Davon spreche ich, wenn ich frage, was sind Sie bereit dafür zu tun.
Oder wie es Stepehn Hwakins schon sagte:
Unser grösster Feind ist nicht die Ignoranz, sondern die Illusion alles bereits zu wissen!

Lösung, Wunderwerk Gehirn

Lassen Sie uns über unser Gehirn sprechen und damit zum wichtigsten, was Sie je lernen können, um in Zukunft schlanker, sportlicher und gesünder zu sein, denn es ist verantwortlich, für alles, was wir mit unserem Leben anstellen, im Guten, wie im schlechten.
– Das was wir in unserem Gehirn produzieren, entscheidet letzten Endes darüber, ob wir glücklich oder unglücklich sind!

Es ist für mich immer wieder erschreckend, wie wenig wir über unser Gehirn wissen, obwohl es für unser Leben so eminent wichtig ist. Ich möchte gerne Euch fragen, was wisst ihr über das menschliche Gehirn?

Obwohl es weniger als 2% unseres Körpergewichts ausmacht, verbraucht es bis zu 25% der gesamten Energie, also unserer Kalorien. Unser Gehirn meine lieben Freunde ist das komplexeste uns bekannte Gebilde im gesamten Universum und es kann viel mehr als dass Sie sich aktuell vorstellen können.
Kenn Sie diese Flyer, die werden in Fussgängerzonen verteilt und auf denen steht, wir nutzen nur 10% unseres Gehirns? Oder sie haben das sonst schon irgendwo gehört, dass wir nur einen kleinen Teil unseres Gehirns nutzen würden. Das ist übrigens absoluter Nonsens, wir alle nutzen unser gesamtes Gehirn, die ganzen 100%. Was wir aber tun, wir nutzen nur 10% des Potenzials, das in unserem Gehirn schlummert. Unser Gehirn besteht zu 75% aus Wasser, der gesamte Körper übrigens besteht zu 70-75% aus Wasser.
Im Weiteren besteht unser Gehirn in erster Linie aus Zellen, sogenannten Nervenzellen, oder Neuronen, wie diese Im Zusammenhang mit dem Gehirn genannt werden. Davon haben wir ganz schön viele, in Zahlen gesprochen, verfügen wir über rund 100 Milliarden von diesen Neuronen. Diese sind so klein, dass sie von Auge nicht sichtbar sind, nur unter dem Mikroskop, trotzdem, wurde man dieser gewaltigen Zahl von 100 Milliarden Zellen an eine Schnur hängen und eine Kette machen, diese Kette wäre ganz schön lang!
Was schätzen sie, wie lange wäre diese Kette aus Neuronalen Zellen, die in unserem etwa Blumenkohl 1,3 Kilo schweren Gehirn stecken?

Ihre Schätzung: 1 Km / 10 Km / 100km / 10’000 Km?

Nun, man könnte mit dieser Kette die Erde rund 4 Mal umrunden, also rund 160 Tausend Kilometer.
Alle Neuronen können sich im Gehirn mit anderen Neuronen verbinden, ein Neuron kann sich mit bis zu 30’000 Neuronen verbinden, so findet übrigens das Denken statt. Berechnen wir nun die gesamte Länge aller Nervenbahnen im Gehirn, kommen wir auf eine Länge von unglaublichen und ich lasse sie jetzt gar nicht mehr schätzen, weil man kann das nicht mehr schätzen, 5,8 Millionen Kilometer ……. Und das in unserem Gehirn, das etwa der Grösse eines Blumenkohls entspricht und 1,2 bis 1,3 Kilo schwer ist!
Unser Gehirn wird ja oft mit einem Computer verglichen, zugegeben, da gibt es Parallelen, aber die Möglichkeiten unseres Gehirns, übertreffen jeden Supercomputer um ein Vielfaches. Warum erzähle ich Ihnen das alles? Weil ich Ihnen die Dimensionen unseres Gehirns und damit verbunden unseres Denkens aufzeigen will.
ZITAT: Glück und Unglück- dick oder schlank – reich oder arm, Sie alle sind nur äussere Erscheinungsbilder einer inneren Geisteshaltung ……
Frage: Wissen ist Macht, oder?
Nein, es ist nur potentielle Macht.
Dazu eine kurze und wahre Geschichte zu einem Herrn Namens Pemberton:
Der geniale Apotheker John Pemberton tüftelte seit Jahren an einer Formel für ein neuartiges Getränk. 1887 befand er es für gut genug und liess sich die Formel patentieren. Wenige Tage nach der Patentierung verkaufte er die Formel an Asa Chandler, da er dringend Geld brauchte. Chandler erkannte sofort das Potential dieses Getränkes und bezahlte Pemberton 500 USD. Der Name, den er zusammen mit dem Getränk kaufte war Coca Cola.
1919, verkaufte Chandler einen Teil seiner Coca-Cola Anteile für damals 28 Mio. USD, was heute etwa weit über 100 Mio. entsprechen wurde.
Die Moral von der Geschichte, Wissen ist nur potenzielle Macht.
Also, was wissen wir wirklich, was glauben wir zu wissen und wie erlangen wir Wissen, das uns effektiv weiterbringt?

Damit beschäftigen wir uns in einem der nächsten Bloggs 😊

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